Polen vs. Litauen — Steuervergleich für Selbstständige (2026)
Selbstständigen-Steuervergleich 2026: Polen (B2B JDG Ryczałt) vs. Litauen (Individuali Veikla) bei gleichem EUR-Umsatz — Netto-Einkommen, Abgabenquote, USt-Kleinunternehmergrenzen und Familienabsetzbeträge.
- Polen (JDG · Ryczałt, Skala & Liniowy): Riesige Obergrenze von 2.000.000 €/Jahr im Ryczałt (12 % IT/Software, nur 8,5 % allgemeine Dienste) ohne Belegsammlung
- Litauen (Individuali veikla pagal pažymą · GPM-Reform 2026): Automatische 30 % Ausgabenpauschale OHNE Belegnachweis und OHNE gesetzliche Umsatzobergrenze — komplett in Euro (EUR)
- USt.-Kleinunternehmergrenze & EU-B2B-Abrechnung: Polen — Inländische VAT-Grenze 2026 auf 240.000 PLN (≈ 56,1k €) erhöht (darüber 23 % VAT). EU-B2B nutzt VAT-UE Reverse-Charge + verpflichtendes E-Rechnungssystem KSeF. | Litauen — 45.000 €/Kalenderjahr inländische Schwelle für 21 % PVM. Grenzüberschreitende EU- und Drittlands-B2B-Dienstleistungen laufen über 0 % Reverse-Charge ohne inländische MwSt.
- Wo bleibt 2026 bei 60.000 € Umsatz mehr Netto: Polen oder Litauen?
- Bei 60.000 € Jahresumsatz (2026) beträgt das Netto in Polen 46 198,83 € (23,0% Gesamtabgaben) gegenüber 44 369,00 € (26,1% Gesamtabgaben) in Litauen.
- Wie unterscheiden sich die USt-Kleinunternehmergrenzen zwischen Polen und Litauen (2026)?
- Polen: Inländische VAT-Grenze 2026 auf 240.000 PLN (≈ 56,1k €) erhöht (darüber 23 % VAT). EU-B2B nutzt VAT-UE Reverse-Charge + verpflichtendes E-Rechnungssystem KSeF. Litauen: 45.000 €/Kalenderjahr inländische Schwelle für 21 % PVM. Grenzüberschreitende EU- und Drittlands-B2B-Dienstleistungen laufen über 0 % Reverse-Charge ohne inländische MwSt.
- Wie unterscheiden sich die Gründer-Erleichterungen im 1. Jahr (Polen vs. Litauen)?
- Polen: Ein-Kunden-B2B (JDG) ist in der polnischen IT Standard; Abrechnung an den Ex-Arbeitgeber (1–2 J.) sperrt jedoch Ryczałt/Liniowy & ZUS-Rabatte; PIP-Prüfungen nehmen zu. Litauen: Auslands-B2B über Individuali veikla ist im litauischen IT-Sektor weit verbreitet; das Finanzamt VMI prüft jedoch Weisungsgebundenheit (besonders bei Rechnungen an den aktuellen/früheren Arbeitgeber).
Offizielle Rechtsquellen 2026 & Methodik
Geprüft anhand der offiziellen Steuer- und Sozialversicherungswerte 2026 (Stand: Nov. 2026).