Europäischer Steuerrechner für Selbstständige & Freelancer

Deutschland vs. Spanien — Steuervergleich für Selbstständige (2026)

Selbstständigen-Steuervergleich 2026: Deutschland (Freiberufler & ESt) vs. Spanien (Autónomo RETA) bei gleichem EUR-Umsatz — Netto-Einkommen, Abgabenquote, USt-Kleinunternehmergrenzen und Familienabsetzbeträge.

Gesetzliche Vergleichstabelle 2026 & offizielle FAQ — Deutschland vs. Spanien — Steuervergleich für Selbstständige (2026)

Deutschland vs. Spanien — Steuervergleich für Selbstständige (2026)

Selbstständigen-Steuervergleich 2026: Deutschland (Freiberufler & ESt) vs. Spanien (Autónomo RETA) bei gleichem EUR-Umsatz — Netto-Einkommen, Abgabenquote, USt-Kleinunternehmergrenzen und Familienabsetzbeträge.

  • Deutschland (Freiberufler (§ 18 EStG) & Gewerbe · ESt 2026): Freiberufler-Status nach § 18 EStG (Ingenieure, IT-Berater, Designer, Autoren): 0 € kommunale Gewerbesteuer, kein IHK-Pflichtbeitrag und 0 € gesetzliche Rentenversicherungspflicht (DRV)
  • Spanien (Autónomo · Estimación Directa Simplificada): Günstiger Einstieg im 1. Jahr: 88,64 €/Monat Tarifa Plana inkl. MEI (bzw. 0 €/Monat regionale Cuota Cero in Madrid, Andalusien, Balearen, Kanaren & weiteren Regionen)
  • USt.-Kleinunternehmergrenze & EU-B2B-Abrechnung: Deutschland — Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG): 19 % USt-Befreiung bis 25.000 € Vorjahresumsatz (und ≤100.000 € im laufenden Jahr). Innergemeinschaftliches EU-B2B läuft über USt-IdNr. + Zusammenfassende Meldung ZM (0 % Reverse-Charge). | Spanien — 0 € USt.-Freigrenze auf Festland & Balearen (21 % IVA ab Euro 1; Modelo 303); Kanaren mit 7 % IGIC und 0 % REPEP bis 30.000 €/Jahr. EU-B2B via ROI/VIES.
Deutschland vs. Spanien — Steuervergleich für Selbstständige (2026)
Bruttoumsatz (Jährlich) Deutschland — Netto (Jährlich) Spanien — Netto (Jährlich) Deutschland vs. Spanien
30 000,00 € 20 990,00 € (30,0%) 20 894,39 € (30,4%) +95,61 €
60 000,00 € 37 346,00 € (37,8%) 39 768,34 € (33,7%) -2 422,34 €
85 000,00 € 51 467,25 € (39,5%) 53 794,49 € (36,7%) -2 327,24 €
100 000,00 € 59 649,96 € (40,4%) 62 044,49 € (38,0%) -2 394,53 €
120 000,00 € 70 250,36 € (41,5%) 73 044,49 € (39,1%) -2 794,13 €
Wo bleibt 2026 bei 60.000 € Umsatz mehr Netto: Deutschland oder Spanien?
Bei 60.000 € Jahresumsatz (2026) beträgt das Netto in Deutschland 37 346,00 € (37,8% Gesamtabgaben) gegenüber 39 768,34 € (33,7% Gesamtabgaben) in Spanien.
Wie unterscheiden sich die USt-Kleinunternehmergrenzen zwischen Deutschland und Spanien (2026)?
Deutschland: Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG): 19 % USt-Befreiung bis 25.000 € Vorjahresumsatz (und ≤100.000 € im laufenden Jahr). Innergemeinschaftliches EU-B2B läuft über USt-IdNr. + Zusammenfassende Meldung ZM (0 % Reverse-Charge). Spanien: 0 € USt.-Freigrenze auf Festland & Balearen (21 % IVA ab Euro 1; Modelo 303); Kanaren mit 7 % IGIC und 0 % REPEP bis 30.000 €/Jahr. EU-B2B via ROI/VIES.
Wie unterscheiden sich die Gründer-Erleichterungen im 1. Jahr (Deutschland vs. Spanien)?
Deutschland: Strenge Prüfung auf Scheinselbständigkeit (DRV-Statusfeststellungsverfahren) + Rentenversicherungspflicht von 18,6 % bei >5/6 des Umsatzes von 1 Auftraggeber ohne sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter (arbeitnehmerähnliche Selbständige)! Spanien: Bei ≥75 % Umsatz von 1 Kunden gilt der regulierte TRADE-Status; echte Weisungsabhängigkeit führt zu Nachzahlungen und Strafen wegen „falso autónomo“.