Europäischer Steuerrechner für Selbstständige & Freelancer

Belgien vs. Frankreich — Steuervergleich für Selbstständige (2026)

Selbstständigen-Steuervergleich 2026: Belgien (INASTI & IPP) vs. Frankreich (Micro-Entrepreneur) bei gleichem EUR-Umsatz — Netto-Einkommen, Abgabenquote, USt-Kleinunternehmergrenzen und Familienabsetzbeträge.

Gesetzliche Vergleichstabelle 2026 & offizielle FAQ — Belgien vs. Frankreich — Steuervergleich für Selbstständige (2026)

Belgien vs. Frankreich — Steuervergleich für Selbstständige (2026)

Selbstständigen-Steuervergleich 2026: Belgien (INASTI & IPP) vs. Frankreich (Micro-Entrepreneur) bei gleichem EUR-Umsatz — Netto-Einkommen, Abgabenquote, USt-Kleinunternehmergrenzen und Familienabsetzbeträge.

  • Belgien (Indépendant · Zelfstandige (INASTI + IPP 25–50 %)): Zu 100 % steuerlich absetzbare INASTI/RSVZ-Sozialbeiträge (20,5 % bis 75.024 €, 14,16 % bis zum Deckel von 110.562 € — darüber 0 %!) + ermäßigter Primostarter-Mindestbeitrag (459,82 €/Quartal) und 0 € Nebenberufsfreigrenze unter 1.922 €
  • Frankreich (Micro-Entrepreneur (Auto-Entrepreneur) · URSSAF & IR 2026): Extrem einfache Micro-entrepreneur-Verwaltung: fester URSSAF-Prozentsatz nur auf tatsächlich vereinnahmte Umsätze (0 € Umsatz = 0 € Beiträge!) ohne Steuerberaterpflicht
  • USt.-Kleinunternehmergrenze & EU-B2B-Abrechnung: Belgien — 25.000 €/Jahr inländische Kleinunternehmergrenze für 21 % TVA/BTW (Art. 56bis). Innergemeinschaftliche EU-B2B-Dienste nutzen 0 % VIES-Reverse-Charge, und Belgien schreibt seit 1. Januar 2026 strukturierte B2B-E-Rechnungen über Peppol zwingend vor! | Frankreich — Franchise en base de TVA: 37.500 €/Jahr für Dienstleistungen (Toleranz 41.250 €; darüber 20 % TVA) und 85.000 € für Warenhandel. Innergemeinschaftliches EU-B2B erfordert eine TVA-intracommunautaire-Nummer + DES-Meldung.
Belgien vs. Frankreich — Steuervergleich für Selbstständige (2026)
Bruttoumsatz (Jährlich) Belgien — Netto (Jährlich) Frankreich — Netto (Jährlich) Belgien vs. Frankreich
30 000,00 € 23 136,33 € (22,9%) 21 846,84 € (27,2%) +1 289,49 €
60 000,00 € 36 468,25 € (39,2%) 39 536,01 € (34,1%) -3 067,76 €
85 000,00 € 46 385,97 € (45,4%) 53 136,01 € (37,5%) -6 750,04 €
100 000,00 € 52 192,58 € (47,8%) 61 296,01 € (38,7%) -9 103,43 €
120 000,00 € 60 282,17 € (49,8%) 72 176,01 € (39,9%) -11 893,84 €
Wo bleibt 2026 bei 60.000 € Umsatz mehr Netto: Belgien oder Frankreich?
Bei 60.000 € Jahresumsatz (2026) beträgt das Netto in Belgien 36 468,25 € (39,2% Gesamtabgaben) gegenüber 39 536,01 € (34,1% Gesamtabgaben) in Frankreich.
Wie unterscheiden sich die USt-Kleinunternehmergrenzen zwischen Belgien und Frankreich (2026)?
Belgien: 25.000 €/Jahr inländische Kleinunternehmergrenze für 21 % TVA/BTW (Art. 56bis). Innergemeinschaftliche EU-B2B-Dienste nutzen 0 % VIES-Reverse-Charge, und Belgien schreibt seit 1. Januar 2026 strukturierte B2B-E-Rechnungen über Peppol zwingend vor! Frankreich: Franchise en base de TVA: 37.500 €/Jahr für Dienstleistungen (Toleranz 41.250 €; darüber 20 % TVA) und 85.000 € für Warenhandel. Innergemeinschaftliches EU-B2B erfordert eine TVA-intracommunautaire-Nummer + DES-Meldung.
Wie unterscheiden sich die Gründer-Erleichterungen im 1. Jahr (Belgien vs. Frankreich)?
Belgien: Belgiens Arbeitsbeziehungsgesetz prüft 4 Kernkriterien gegen Scheinselbständigkeit („faux indépendant / schijnzelfstandigheid“: Parteiwille, freie Zeiteinteilung, Arbeitsorganisation, keine Weisungsgewalt); autonomes B2B-IT-/Management-Freelancing (auch mit 1 Hauptkunden) ist weit verbreitet. Frankreich: Die URSSAF prüft „salariat déguisé“ (Scheinselbständigkeit), wenn ein einzelner Auftraggeber Arbeitszeiten oder Arbeitsmittel vorgibt oder ehemalige CDI-Angestellte als abhängige Auftragnehmer weiterbeschäftigt.